Lauftagebuch [12] und [13] – kein leichter Lauf

Diese Woche fiel mir der längere Lauf sehr, sehr schwer. Ich weiß gar nicht, was es genau war. Keine Motivation? Keine Puste? Anfangs war ich noch super enthusiastisch. Das Wetter spielte mit; die Sonne kam immer mal wieder raus und ich entschloss dieses Mal mittags loszulaufen. Aber beim ersten richtig Anstieg zur Sparrenburg merkte ich schon, dass es nicht so läuft wie die letzten Male. Das zog sind dann im Endeffekt so weiter und ich machte mehrmals eine kleine Pause. Nach knappen zwei Stunden war ich dann auch froh, endlich wieder zu Hause zu sein, weil sich mein Magen ebenfalls beschwerte.

Hoffentlich kann ich mich die nächste Woche wieder mehr motivieren. Erfreulich ist allerdings, dass ich im März 109 km geschafft habe. Es geht also ganz gut voran!

Was mich noch motiviert: ich habe eine bessere Möglichkeit gefunden, meine Läufe mit der Watch aufzuzeichnen. WorkOutDoors heißt die App, die nicht nur genauer aufzeichnet als Strava, sondern auch super anpassbar ist. Die Aufzeichnung lässt sich anschließend sehr einfach zu Strava hochladen, wenn man möchte. Ich weiß nicht, warum mich solche Kleinigkeiten begeistern können, aber ich freue mich auf die kommenden Läufe, mit dem neuen Companion. Und hoffentlich auch dem moep0r.


2019: 296,2 km – April: 23 km

Lauftagebuch [10] und [11] – erster Halbmarathon

Wie immer fing ich diese Woche mit dem kleinen Lauf an. Da ich bei meinen letzten Läufen mit Patrick einen Unterschied in der Distanz bemerkte, wollte ich diese Woche herausfinden, ob sich die Aufzeichnungen über Strava zwischen Watch und iPhone groß unterscheiden. Also startete ich am Wochenende Strava auf beiden Geräten und traf mich mit meinen Laufkollegen moep0r am Tierpark.

Ich muss sagen, dass ich mich diese Woche sehr viel fitter fühlte als bei den letzten längeren Wochenendläufen. Die Anstiege konnte ich hochlaufen und mir ging es sowohl während, als auch nach dem Lauf super gut. Und das bei meinem ersten Halbmarathon. Das motiviert doch 🙂 Zuhause musste ich dann feststellen, dass die beiden Aufzeichnungen etwa 1,5 km auseinander liegen. Die Route, die das iPhone aufgezeichnet hat sieht sehr viel genauer aus. Das ärgert mich dann doch etwas. Sind all meine Läufe der letzten Monate so ungenau? Mal sehen, wie ich jetzt weiter vorgehe.

Abends konnte ich mich dann sogar noch aufraffen, um essen zu gehen und zum Konzert von Kapelle Petra zu gehen. Im Großen und Ganzen also ein sehr schöner Tag. Danke an Patrick für die Konzertkarte!

P.S. mein Zehnagel hat sich leider gelöst 🙁 Hoffentlich wird das wieder…


2019: 272,9 km – März: 109 km

Lauftagebuch [8] und [9] – ubersee

In dieser Woche lief ich wie immer die kleine Runde. Am Wochenende ging es dann mit dem guten moep0r zum Obersee. Wir waren am Ende doch etwas überrascht, dass die Runde doch so kurz geraten war und, dass wir auf die etwa 15 km 1,2 km Abweichung hatten. Ich werde demnächst mal eine andere App zur Aufzeichnung ausprobieren oder Mal nur mit meiner Watch los laufen. Nichtsdestotrotz waren wir uns einig, dass die nächsten Läufe etwas länger ausfallen sollten und ich freue mich schon drauf, wieder zusammen loszulaufen.


2019: 245,6 km – März: 81 km

Lauftagebuch [6] und [7] – Aprilwetter

In dieser Woche konnte man das Wetter vorm Laufen kaum erahnen. Nichtsdestotrotz versuchte ich an zwei Tagen mein Glück und wurde nur beim zweiten Mal vom Regen überrascht. Ich lief also die übliche Route an der Sparrenburg vorbei zum Eisernen Anton und staunte nicht schlecht, was der Sturm letzte Woche mit den Bäumen gemacht hat. Bäume wurden nicht nur entwurzelt, sondern auch vom Wind „geschält“, sodass die Rinde überall verstreut lag.

Ich bin wirklich froh, eine neue Jacke zu haben, die mich trocken und warm hält. Eine weise Anschaffung in der letzten Woche, denn sonst hätte ich wahrscheinlich die letzten Läufe nicht machen können, ohne mir den Tod zu holen. Die ersten 8 km beim zweiten Lauf kamen mir irgendwie super entspannt und schnell vor. Vielleicht ein kleiner Trainingsfortschritt?

Auf die Ohren gab es diesmal die großartigen Podcasts „Freakshow“ und „durchgespielt„.


2019: 225,6 km – März: 61 km

Lauftagebuch [5] uberwind, uberregen, uberkrome

Was hat mir Spotify da in die Bibliothek gespült? :3

Das Spitzenwetter haben wir momentan dem Sturmtief Eberhard (oder uberhard, ha) zu verdanken. Ich wartete also am Samstag einen, wie ich dachte, guten Zeitpunkt ab und lief Richtung Burg mit dem Ziel „Eiserner Anton“. An der Promenade kamen mir dann einige fleißige Jogger entgegen, die vor dem hereinbrechenden Sturm und Regen zu fliehen schienen. Wie sich herausstellte, taten sie gut daran, denn einige hundert Meter später brach der Himmel ein. „Oben“ angekommen kämpfte ich mich durch Matsch und musste teilweise wirklich aufpassen, wo ich hintrete, um wenigstens nicht in die tiefsten Pfützen zu treten oder auszurutschen. Nach dem Eisernen Anton wurde ich allerdings mit Sonne und einem schönen Sonnenuntergang belohnt.

Ich muss sagen, der Lauf war auf jeden Fall befreiend und tat gut. Vielleicht war er auch ein wenig leichtsinnig. Uberhard sei Dank, bin ich nach 17 km gut zu Hause angekommen.


2019: 202,5 km – März: 38 km

Lauftagebuch [3] Peter auf’m… wo zum Geier sind wir

Nass, kalt, windig. Kurz, das perfekte Laufwetter, um sich mit moep0r zu verlaufen (Ha!). An der Sparrenburg entschieden wir uns den Weg zu Peter auf’m Berge einzuschlagen. Auf dem Berge wurde es dann auch ziemlich windig und frisch. Ich schätze ich werde moep0rs Rat annehmen und mir einen Wind Breaker kaufen.

Nicht desto trotz war es, vielleicht auch wegen der Irrwege zum Schluss, ein schöner Lauf, bei dem ich mich dieses Mal wirklich fit fühlte. Es sind auch einige Höhenmeter für den März dazu gekommen und ich freue mich schon wieder auf den nächsten Lauf im Teuto!


2019: 180,3 km – März: 16 km

Lauftagebuch [2] Einfach rauslaufen

Ein kurzer Lauf am Mittag, um den Kopf ein bisschen frei zu bekommen. Mich plagen momentan Rückenschmerzen im unteren Rückenbereich und ich frage mich, ob das nach den neuen Laufschuhen doch Zufall ist. Ich gehe aber mal davon aus, dass es daran liegt, dass ich nach Feierabend häufiger am Schreibtisch sitze.


2019: 164,3 km – Februar 93 km

Lauftagebuch [1] Neue Schuhe, neues Glück

Wie der Titel schon sagt: ich habe mir letzte Woche neue Laufschuhe gekauft. Ich glaube ich habe damit viel zu lang gewartet. Die letzten Laufschuhe habe ich irgendwann vor Jahren für die 5-10 km die Woche gekauft. Da ich mittlerweile Dank moep0r am Wochenende auch mal 15-20 km laufe und in der Woche momentan auf 22-25 km komme, dachte ich mir, dass es an der Zeit ist.

Die Schuhe habe ich mir in einem lokalen Laufladen gekauft. Die Beratung und der Smalltalk dabei waren unbezahlbar und ich werde mich auch in Zukunft wieder dort beraten lassen. Ich habe dem Berater meine Ziele und Laufstrecken erläutert und nach einer Stunde Ausprobieren sind es die Schuhe von Hoka One One geworden. Die sollen besonders bei längeren Strecken ihre Stärken ausspielen, indem sie etwas mehr dämpfen, sodass die Muskeln weniger schnell erschöpfen. Ob das alles was bringt… wer weiß. Mehr kann ich vielleicht in ein paar Wochen sagen. Der erste Lauf fühlte sich auf jeden Fall sehr, sehr gut an und ich bin super motiviert weiter zu machen.


2019: 159 km – Februar: 88 km